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Der
Botaniker Carl von Linné gab 1760 dem Kakaobaum seinen Namen: Theobroma
cacao L., d.h. „Speise der Götter Linné“.
Der nur in den Tropen wachsende Kakaobaum ist ein langer, dünner
Unterholzbaum, der im Schatten großer tropischer Bäume bis zu 15 m hoch
werden kann und zur Familie der Sterkuliengewächse gehört. Durch Züchtungen entstanden die drei wichtigsten Sorten Criollo,
Forastero und Trinitario, deren Bäume auf den Plantagen auf 2 bis 4 m
gestutzt werden. Jährlich treibt der Kakaobaum drei- bis viermal neue Blätter
aus. Die direkt am Stamm sitzenden Blüten, von denen es jährlich bis zu
100.000 geben kann, werden auf den Plantagen künstlich befruchtet. Die
gurkenförmigen Früchte
verfärben sich mit der Reifung und enthalten bis zu 50 in das weiße
Fruchtfleisch eingebettete Samenkörner:
den Kakao.
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